Projekt -Blog zum neuen "Place To Be" der Internetszene Hamburgs.

Patenkonzept als Erfolgsfaktor der Internet-Insel – post #15

So könnte die Internet-Insel Hamburg aussehen

So könnte die Internet-Insel Hamburg aussehenDie Entscheidung der Eigentümer lässt leider noch auf sich warten, aber die Arbeit geht natürlich weiter. Aktuell geht es um die Frage, wie kann man das Projekt für die Eigentümerin bzw. den potentiellen Investor noch interessanter machen? Aus Sicht eines Immobilienfonds ist es wichtig, möglichst wenige Mieter mit hoher Bonität und langen Mietlaufzeiten zu haben. Das passt natürlich nicht so richtig zu Startups und kleinen spezialisierten Internetunternehmen. Man muss also versuchen, das Risiko auf einige wenige Schultern zu verteilen. Ein Immobilienfonds kann damit leben, wenn ein Teil der Fläche kleinteilig vermietet wird, aber für mindestens die Hälfte, besser 2/3, braucht man schon ein paar wenige Hauptmieter.
Als Lösung dafür wäre ein Patenkonzept zielführend. Auf dem Areal werden voraussichtlich rund 35.000 qm Bruttogeschossfläche entstehen, verteilt auf vier Gebäude. Findet man für zwei oder drei Gebäude jeweils ein großes Unternehmen, das Interesse an der Zielgruppe der Internet-Insel hat und als Hauptmieter dem Investor die notwendige Sicherheit gibt, wäre das eine gute Lösung und eine Win-Win-Situation. Der solvente Hauptmieter bietet Sicherheit, kann das Haus mit seinem Namen branden, hat eine große Medienwirkung und auf der anderen Seite kann das Haus entsprechend an kleinere Firmen untervermietet werden und bei einer Auslastung von 100% ist es sogar riesiges Marketing für den Paten ohne Kosten.

Eine ähnliche Patenschaft wäre natürlich auch wünschenswert für die kleinteilige Vermietung – ein offizieller Ausstatter der Internet-Insel als Betreiber des Office Centers für Freelancer, Startups und kleine Unternehmen bis max 10 oder 20 Mitarbeiter. Hier könnte sich jeder Büroausstatter und Büromöbelhersteller nach Herzenslust ausleben und sich seinen eigenen „Living-Showroom“ aufbauen. Dabei hat er auch noch direkten Zugriff auf alle Mieter und rund 35.000 qm, die ausgestattet werden wollen. Auch hier wird der Betrieb bei einer vollen Auslastung die Kosten wieder einspielen.

Vorteile für die Paten:

  • direkten Zugang zur Zielgruppe
  • große Medienwirksamkeit
  • Standortförderung und Förderung von Jungunternehmertum in Hamburg
  • im Best Case entstehen keine Kosten

Wer möchte als Pate die Internet-Insel Hamburg möglich machen?

 

Bild: So könnte die Internet-Insel aussehen. Einer der Entwürfe aus dem Architektenwettbewerb. (Quelle: http://www.lh-architekten.de/projekte/buero/spiegel-insel.html)

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